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13. Jänner 2018 | FPÖ

HC Strache beim Neujahrstreffen 2018: „Wir halten unser Versprechen!“

5000 Menschen beim Neujahrstreffen der FPÖ in Vösendorf!

Schon mehrmals hat die FPÖ ihr Neujahrstreffen in der Eventpyramide in Vösendorf (NÖ) abgehalten, so auch heuer, diesmal jedoch als Regierungspartei. Die Halle war bis auf den letzten Platz voll. Das Neujahrstreffen war zeitgleich auch der Landeswahlauftakt der FPÖ Niederösterreich. Bevor Vizekanzler HC Strache zu seiner Rede ausholte, gab der freiheitliche Landesspitzenkandidat LAbg. Udo Landbauer die Linie vor. Die FPÖ Niederösterreich hat es sich zum Ziel gesetzt bei der Landtagswahl den zweiten Platz und das historisch beste Ergebnis der Geschichte zu schaffen. Die Absolute der ÖVP gelte es zu brechen. Kritik übte Landbauer an ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mikl-Leitner haben wir die Massenzuwanderung zu verdanken!“

Bruno Kreisky würde die HC Strache und die FPÖ wählen

Vizekanzler HC Strache nutzte seine Rede, um die ersten Regierungserfolge der FPÖ zu unterstreichen, wie etwa den Familienbonus.  Zeitgleich übte er scharfe Kritik an den „Jammersozialisten“ mit ihr an der Spitze - den kürzesten Bundeskanzler in der Geschichte der Republik - Christian Kern, der nun in seiner Oppositionsrolle alles schlecht rede. „Die beleidigte Prinzessin muss sich noch die Krone richten“, stellte Strache fest. Dubios sei, dass die Roten nun die Arbeitszeitflexibilisierung kritisieren, obwohl diese auch in Kerns Plan A vorgesehen war. „Kern müsste seit drei Wochen eine Pressekonferenz geben und die Regierung für ihre Arbeit loben“, so Strache. Der mittlerweile verstorbene SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky würde HC Strache und die FPÖ wählen, ist Strache überzeugt.

Wir sind aus einem anderen Holz geschnitzt

Die FPÖ hat 75 Prozent ihrer Hauptforderungen im Regierungsprogramm verankert, sagte Strache. „Darauf können wir stolz sein. Man kann uns nicht über den Tisch ziehen! Wir sind aus einem anderen Holz geschnitzt. Und ich stehe zur Regierungsverantwortung und habe niemanden vorangeschickt“, so der FPÖ-Obmann in Anspielung an die FPÖ-Regierungsbeteiligung im Jahr 1999. Und Strache stellte klar: „Wir halten unsere Versprechen!  Wir entlasten die arbeitenden Menschen, wir sparen im System und bei den öffentlichen Subventionen.“ Auch die Pensionisten werden entlastet. Wer 40 Jahre gearbeitet hat, soll 1.200 Euro Mindestpension erhalten, kündigte Strache an.

Mehr Polizisten – weniger Grundleistung für Flüchtlinge

Sicherheit und Ordnung sind der FPÖ ein Grundanliegen: „Wir werden die unkontrollierte Massenzuwanderung stoppen und unsere Grenzen schützen. Wir werden die Exekutive nicht im Stich lassen und 2.100 zusätzliche Exekutivplanstellen schaffen!“ In der Asylfrage werde es einen härteren Kurs geben. „In Zukunft sind Asylwerber in staatlichen Versorgungszentren unterzubringen, damit private Organisationen und NGOs kein Geschäft mit dem Asyl betreiben“, stellte Strache klar. Dass die Grundleistung für Schutzbedürfte auf 365 Euro reduziert werde, sei ein richtiger Schritt.

Der FPÖ-Obmann kam auch auf jene Familienbeihilfe zu sprechen, die ins Ausland ausbezahlt und nun an die dortigen Lohnverhältnisse angepasst wird. Vor allem Familien in Oststaaten wurden damit überproportional bevorzugt.

Türkei gehört nicht in die EU

Zu sprechen kam Strache auch auf die EU. Die FPÖ werde weiterhin gegen einen zentralistischen EU-Bundesstaat kämpfen und es werde keine Abschaffung der Neutralität geben. Die FPÖ sei auch der Garant in der Regierung, dass die Türkei niemals der EU beitreten wird. Auch stellte der Vizekanzler klar: „Der Islam und seine Kultur gehört nicht zu Österreich und ist kein Teil Österreichs. Aber viele Muslime integrieren sich, leisten viel und sind Teil des Landes und wollen keine radikale Islamisierung.“

Abschließend stellte der freiheitliche Vizekanzler fest: „Die Freiheitliche Partei hat Geschichte geschrieben. Wir arbeiten für unsere Österreicherinnen und Österreicher. Wir haben noch viel vor und ich werde immer für euch da sein!“

Das Video zum Neujahrstreffen 2018

Die Komplettaufzeichnung


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