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13. September 2017 | Bildung

Mölzer: Bildungsprogramm der Kurz-ÖVP ist Kopie freiheitlicher Forderungen

„Kurz-ÖVP hat den Erhalt des Gymnasiums mit der Zustimmung zur Bildungsreform bereits verraten – VP-Bildungsprogramm nicht mehr als leere Worthülsen“

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat am Mittwoch unter dem Titel "Aufbruch und Wohlstand" den zweiten Teil seines Wahlprogramms präsentiert. Die 93 Seiten beinhalten Themen wie Wirtschaft, Bildung, Forschung, Kultur und Umwelt. Kinder sollen etwa erst dann zum Regelschulbetrieb zugelassen werden, wenn sie Deutsch beherrschen.  Wenig erstaunlich findet man im Bildungsprogramm der neu formierten Kurz-ÖVP eine Vielzahl von freiheitlichen Positionen.  Kritik übt FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer: „Wie ernst es Parteichef Kurz mit einigen dieser Forderungen ist, darf allerdings bezweifelt werden. So findet man im Wahlprogramm der Liste Kurz berechtigte Forderungen der Freiheitlichen, darunter auch jene nach dem Erhalt des Gymnasiums!"

Nur mit freiheitlichen Forderungen gibt es Verbesserungen

Mit der ÖVP-Zustimmung zum Autonomie- und Bildungspaket im Juli und der damit einhergehenden Befürwortung der Modellregion Gesamtschule habe Kurz sein angebliches Bekenntnis zum Gymnasium bereits verraten. Kurz habe es zudem verabsäumt, gemeinsam mit den Freiheitlichen die Deutsch-Pflicht und damit einhergehende Sprachklassen zu beschließen. Das sei für Mölzer ein weiteres Indiz, dass es ihm mit seinen bildungspolitischen Forderungen nicht ernst sein kann. „Fakt ist daher augenscheinlich, dass es ausschließlich mit freiheitlicher Bildungspolitik möglich ist, tatsächliche Verbesserungen im Bildungssystem zu schaffen, da die Forderungen nach ausreichenden Kompetenzen der Unterrichtssprache Deutsch und dem Erhalt des klassischen Gymnasiums für uns Freiheitliche keine leeren Worthülsen sind“, sagte der freiheitliche Bildungssprecher. 


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