20. August 2009

FP-Herzog: Schuld an überhöhten Miet- und Wohnkosten in Wien hat alleine die SPÖ

 

Einkommen im internationalen Schnitt niedrig - Wohnkosten dagegen hoch

Wien, 20-08-2009 (fpd) - Laut einer Studie liege Wien, was die
Höhe der Miet- und Wohnkosten betreffe, auf einem Spitzenplatz. Zum
Nachteil der Wienerinnen und Wienern rangiert die Bundeshauptstadt
bei den Mieten in den weltweiten Top 10. Die Einkommen hinken dagegen
weit nach. Hier liegt Wien nur auf dem 19. Platz, so heute der
Stadtrat der FPÖ-Wien, Johann Herzog.
Die von der SPÖ hochgelobte Mercer-Studie sei im Grunde genommen eine
Mogelpackung. Sie beziehe sich auf die Lebensumstände zugewanderter,
leitender Angestellter von internationalen Firmen in Wien und erhebe
somit also die Einstellung zum Leben in Wien nur beim
Oberschicht-Publikum. Die Wahrheit sei leider eine andere, wie man
aus der Preisexplosion und den nachhinkenden Löhnen unschwer erkennen
könne, so Herzog.
Hauptschuldig an den überhöhten Mieten sei die regierende SPÖ. Trotz
Lobgesänge von Vizebürgermeister Ludwig bleibe es nämlich Tatsache,
dass die 220.000 Wiener Gemeindewohnungen schleichend vom
Kategoriemietzins auf den Richtwertzins angehoben werden, was eine
gewaltige Verteuerung darstelle. Ebenso sei die Gebührenpolitik der
Stadt Wien eine Hauptursache für das Stöhnen der Bürgerinnen und
Bürger über die laufend steigenden Wohnkosten, kritisiert Herzog.
Als zuständiger Wohnbaustadtrat sei Ludwig daher aufgefordert, das
Versprechen des jetzigen Bundeskanzlers Faymann vor den letzten
Gemeinderatswahlen,  am Kategoriemietzins festzuhalten, auch zu
erfüllen. Dies wäre ein ganz wesentlicher Beitrag, um die
Gemeindewohnungen, als unverzichtbarer Teil des sozialen Wohnens in
Wien, für den finanziell schlechter gestellten Teil der Bevölkerung
wieder leistbar zu machen, fordert Herzog abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
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