10. Mai 2010

Strache: Österreicher haften jetzt für die Versäumnisse der südeuropäischen Länder

 
Bild von HC Strache

Banken können munter weiterspekulieren

 "Ab sofort haften die Österreicher mit zig Milliarden und ihrer eigenen Bonität für die  Versäumnisse und die Unfähigkeit Griechenlands, Spaniens und Portugals", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zum Euro-"Rettungsschirm" in der Höhe von 750  Milliarden Euro. Dieses EU-Rettungspaket sei eine volkswirtschaftlich schädliche Umverteilung.  Betroffen seien in erster Linie Länder mit seriöser Budgetpolitik, die nun mit etlichen Milliarden für die Versäumnisse anderer Länder zur Kasse gebeten würden.

Wie Strache betonte, dürfe es kein österreichisches Steuergeld für die selbstverschuldeten Probleme anderer Länder geben. Was derzeit stattfinde, sei nichts anderes als eine  Massenenteignung und eine Vermögensumverteilung nach Südeuropa. Während hierzulande  jeder Euro dreimal umgedreht werden müsse und die staatlichen Dienstleistungen und Transfers  ständig weiter eingeschränkt würden, werfe man irgendwelchen schlampigen ausländischen  Regierungen Milliarden hinterher, kritisierte Strache. Profiteure dieser EU-Aktion seien schließlich  die Banken, die munter weiter spekulieren könnten.

 
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