Skip to main content

Unsere Betriebe von bürokratischen und finanziellen Schikanen entlasten

Vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch die Industrie sind es, die in Österreich Arbeitsplätze schaffen und sichern. Die Betriebe besser für den internationalen Wettbewerb zu rüsten, muss eine zentrale Aufgabe der Wirtschaftspolitik sein. Will man Mitarbeiterabbau verhindern, bedarf es eines Wirtschaftswachstums von   zumindest   zwei   Prozent,   das   zuletzt in Österreich im Jahr 2011 überschritten wurde.

Österreichs Unternehmen sehen sich aktuell zu vielen Hürden und Schikanen gegenüber, die von der enormen Steuer- und Abgabenlast über eine Finanzierungsklemme bis hin zur überbordenden Bürokratisierung reichen. Letztere beginnt bereits bei der  Unternehmensgründung, die in Österreich mit durchschnittlich 25 Tagen so lange dauert wie fast nirgends in der EU.

Österreichs Betriebe brauchen Freiraum und Entlastung in vielen Bereichen. Eine freiheitliche Kernforderung ist eine umfassende Reform der Gewerbeordnung mit einer deutlichen Reduktion der reglementierten Gewerbe und einem einheitlichen Gewerbeschein für alle freien Gewerbe. Damit einhergehen soll ein Ende des Kammer- zwangs, wobei die Wirtschaftskammer als Interessenvertretung freiwilliger Mitglieder erhalten bleiben und ihre Serviceleistungen verbessern soll.

Besonderes Augenmerk im Rahmen der Wirtschaftspolitik ist in Österreich auf den Bereich Tourismus und Gastronomie zu legen, der einen BIP-Anteil von mehr als 16 Prozent erzielt. Schikanöse Maßnahmen, die insbesondere diese Branche treffen – etwa die Erhöhung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf 13 Prozent oder die Verlängerung der Abschreibungszeiträume – sind daher zurückzunehmen. Ebenso das beschlossene Rauchverbot, welches teils erhebliche Investitionen   in   die   Trennung   von   Raucher-   und Nichtraucherbereichen mit einem Schlag vernichtet.

 

  UNFAIR IST

    • Dass Rot und Schwarz Österreichs Wirtschaftswachstum von der Überholspur sukzessive auf den Pannenstreifen führen und damit Arbeitsplätze vernichtet werden
    • Dass die erdrückende Steuer- und Abgabenlast den Gewinn der Unternehmer schmälert und ihnen die Möglichkeit nimmt, neue Arbeitsplätze zu schaffen
    • Dass die enorme Bürokratie Unternehmensgründungen behindert und vielen Wirtschaftstreibenden ihr Tun verleidet

     

      ÖSTERREICHER VERDIENEN FAIRNESS

       Vier FPÖ-Forderungen zur Beseitigung der Fairness-Krise im Bereich Wirtschaft

    • Eine neue, freie Gewerbeordnung für freie Unternehmer, die über ihre Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer selbst entscheiden dürfen
    • Entbürokratisierung, Beschleunigung und Komplexitätsreduktion bei allen behördlichen Verfahren (echter One-Stop-Shop für Unternehmen)
    • Stärkung der Finanzkraft unserer Betriebe, beispielsweise durch Wiedereinführung von Investitionsfreibeiträgen, dynamischere Abschreibungen und geringere  Gewinnbesteuerung
    • Rücknahme der im Rahmen der letzten Steuerreform beschlossenen  wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen, Senkung von Lohnnebenkosten und Streichung von Bagatellsteuern

      © 2017 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.