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Unsere Tiere als Mitgeschöpfe achten

Die FPÖ besteht darauf, dass der verfassungsrechtlich als Staatszielbestimmung eingeführte Tierschutz umfassend umgesetzt wird. Wir wollen weg von der Massentierhaltung hin zu einem naturnahen, respektvollen Umgang mit unseren Tieren. Das kann am besten in kleinbäuerlichen Betrieben erfolgen und muss Ziel einer neuen, renationalisierten Landwirtschaftspolitik sein.    Dies    dient    insbesondere    auch    einer Versorgung mit gesunden, natürlich produzierten Lebensmitteln.

Daher sind klein strukturierte bäuerliche Betriebe auch im Rahmen der Erfordernisse des Tierschut- zes europäischen Agrarfabriken vorzuziehen. Artgerechte Tierhaltung wird in Agrarkonzernen organisationsbedingt vernachlässigt.
 
Alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Tierhaltung führen und künftige Tierhalter aufklären, sind zu unterstützen. Gerade Kinder und Jugendliche müssen früh erfahren, dass Tiere keine „Wegwerfartikel“, sondern Lebewesen sind. Tierschutz muss integraler Bestandteil der schulischen Ausbildung werden. Mehr Verantwortung des Einzelnen bei der Tierhaltung wird viele Tierschutzhäuser entlasten.

Die FPÖ befürwortet die waidgerechte, nachhaltige Ausübung der Jagd und der Fischerei auf der Basis der geltenden strengen Gesetze und spricht sich klar für den Erhalt des jagdlichen Brauchtums und für die Pflege der Tradition österreichischer Jäger und Fischer aus.
 

  UNFAIR IST

    • Dass Tiere unter schrecklichen Bedingungen in Lebendtransporten tausende Kilometer durch den Kontinent gekarrt werden
    • Dass Tiere in Agrarfabriken unter verabscheuungswürdigen Umständen auf engstem Raum gehalten werden
    • Dass Haustierhalter die nötige Verantwortung für ihre Tiere vermissen lassen, diese quälen oder aussetzen

     

      ÖSTERREICHER VERDIENEN FAIRNESS

       Vier FPÖ-Forderungen zur Beseitigung der Fairness-Krise im Bereich Tierschutz

    • Schärfere Auflagen und Überprüfungen von Massentierhaltungen
    • Verbot des betäubungslosen Schlachtens von Tieren, auch wenn dies religiös begründet wird
    • Definition des Tieres in der Rechtsordnung als Lebewesen und nicht als Sache
    • Verbot von Tierversuchen in der chemischen, agrarischen und kosmetischen Industrie

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