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04. November 2021 | Wirtschaft

Arbeitskräftemangel: Kurzfristige Ressourcen durch „Mithilfe“ schaffen!

Tourismusbetrieben fehlen vor Winter-Saisonbeginn die nötigen Arbeitskräfte - auch andere Branchen suchen händeringend nach Fachkräften.

„Die krisengebeutelten Unternehmen unseres Landes müssen jetzt die Möglichkeit haben, ihre Verluste aus den letzten eineinhalb Jahren aufzuholen. Es kann nicht sein, dass sie aufgrund fehlender Mitarbeiter dazu nicht in der Lage sind“, zeigte sich FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer überzeugt und forderte umgehende kurzfristige Maßnahmen zur Unterstützung der Betriebe.

Kurzfristige Lösungen gefragt

„Täglich wenden sich Unternehmer an uns, die verzweifelt seit Wochen und Monaten nach Mitarbeitern suchen, um ihre Aufträge bewältigen zu können. Langfristige Lösungen sind dringend gefragt, aber gleichzeitig zu wenig, wenn einerseits insbesondere im intensivmedizinischen Bereich Personal fehlt und andererseits die Tourismusbetriebe über zu wenige Mitarbeiter klagen – vor allem in Anbetracht der bevorstehenden Wintersaison“, sagte Angerer, der eine rasche Lösung einforderte: „Es müssen kurzfristige Lösungen her und Ressourcen geschaffen werden, auf die sofort zurückgegriffen werden kann. „Mithilfe“ ist hier das zentrale Stichwort. Einerseits – wie etwa im medizinischen Bereich – kommen dafür jene Personengruppen in Frage, die erst vor kurzem in Pension gegangen sind. In Tourismusbetrieben und vielen KMU könnte auch auf Hilfe aus der Familie zurückgegriffen werden.“

Rahmenbedingungen müssen stimmen

„Doch ein Lösungsvorschlag alleine ist zu wenig, wenn dafür die notwendigen Rahmenbedingungen fehlen. Damit ein derartiges System in dieser Form und für alle Beteiligten funktioniert, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Es muss sichergestellt werden, dass die unterstützende Tätigkeit in Form einer „Mithilfe“ neben der Pension oder einer anderen beruflichen Tätigkeit für niemanden zum steuerlichen Nachteil wird. Unbeschwert helfen und arbeiten können, muss hier die Devise sein“, betonte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.


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