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14. Jänner 2022 | Europäische Union, Umwelt

"Atommüll ungefährlich": Skandalöse Aussagen eines slowenischen AKW-Direktors

FPÖ fordert stärkeres Engagement der grünen Umweltministerin Gewessler in der EU gegen Atomenergie.

Eine Aussage vom Direktor des AKW Krsko in einem Interview mit der slowenischen Tageszeitung „Delo“ schlägt derzeit hohe Wellen. Stanislav Rožman behauptete darin, dass Atommüll weder die Umwelt, noch die Bevölkerung gefährde. „Fakt ist aber, dass bis heute keine Lösung für die Endlagerung von radioaktivem Atommüll gefunden wurde. So lange die Frage der Endlagerung von Atommüll nicht beantwortet werden kann, stellt dieser eine Bedrohung für die Umwelt und die gesamte Bevölkerung dar“, kritisierten heute, Freitag, der freiheitliche Umweltsprecher Walter Rauch und der FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer.

Enorme Gefahr für Steiermark und Kärnten

„Sowohl für die Kärntner, als auch für die steirische Bevölkerung stellt nämlich das AKW und der geplante Ausbau eine enorme Gefahr dar, da es sich überdies in einem gefährlichen Erdbebengebiet befindet“, so Rauch und Angerer.

Fehlendes Problembewusstsein

„Fehlendes Problembewusstsein und die falsche Einschätzung des Gefahrenpotentials in Slowenien sind für uns alle ein enormes Problem, liegt doch das AKW Krsko nur rund 100 Kilometer von Österreich entfernt. Die grüne Klimaschutzministerin Leonore Gewessler muss sich daher auf europäischer Ebene stärker gegen Atomenergie einsetzen“, forderten Rauch und Angerer.


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