Skip to main content
05. September 2022 | Bildung

Bildungsminister verschlafen seit Jahrzehnten den Lehrermangel

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "Versagen der SPÖ-ÖVP-Bildungsminister darf nicht auf dem Rücken des Lehrpersonals und auf Kosten der Schüler ausgetragen werden."

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl sieht im aktuellen Lehrermangel ein weiteres Zeugnis des Versagens in der Bildungspolitik der Regierung: „Seit Jahren stehen wir zu Schulstart vor dem gleichen Problem. 8.600 Lehrerstellen sind unbesetzt. Mit Überstunden und der Erhöhung des Beschäftigungsausmaßes von Teilzeitkräften meint Bildungsminister Martin Polaschek, das Problem lösen zu können. Doch wie schon in den letzten Monaten, scheint er keinen Plan zu haben. Denn so wird man den Mangel an Lehrern wieder einmal nicht beheben und schon gar nicht langfristig. Die chaotischen Corona-Maßnahmen brachten das Lehrpersonal schon oft an ihre Grenzen, und nun sollen sie auch noch die politischen Versäumnisse der SPÖ-ÖVP-Bildungsminister ausbaden. Die präsentierte 'Lösung' des Herrn Bildungsministers macht den Beruf Lehrer nur noch unattraktiver und wird genau das Gegenteil bewirken.“

Für Brückl sind die Ankündigungen Polascheks wieder nur Placebo-Maßnahmen: „Planlos werden unsinnige Maßnahmen als Lösung präsentiert, um die Eltern zu beruhigen. Doch das Problem bleibt wieder einmal bestehen und wird dann wohl nächstes Jahr zu Schulbeginn wieder zu Diskussion stehen. Es kann und darf doch nicht wahr sein, dass dieser Regierung die (Aus-)Bildung unserer Kinder egal ist. Seit Jahren legen wir die Lösungen auf den Tisch: Die Lehrerausbildung muss entbürokratisiert und vereinfacht werden. Das Eliminieren des unsinnigen Bürokratie-Krams würde eine Verkürzung der Ausbildung zur Folge haben und so sicherstellen, dass die Ausbildung zum Lehrer wieder attraktiver wird und sichergestellt ist, dass jedes Klassenzimmer einen Lehrer hat. Um den Lehrermangel kurzfristig und nicht zu Lasten der Lehrer zu lösen, kann man auch auf langjährig bewährte Bildungsinstitute zurückgreifen. Diese haben bereits ihre Hilfe angeboten.“

„Kinder sind unsere Zukunft, und genau aus diesem Grund muss endlich eine langfristige Lösung seitens des Bildungsministers auf den Tisch gelegt werden. Es kann nicht sein, dass wir jedes Jahr aufs Neue zu Schulstart vor dem gleichen Problem stehen. Die schwarz-grüne Bundesregierung samt Bildungsminister haben unseren Kindern in den letzten zwei Jahren schon genug zugemutet. Es ist endlich Zeit zu handeln!“, so Brückl abschließend.


© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.