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24. Jänner 2022 | Gesundheit

Corona-Datenchaos: „Impfzwang mit dieser Datenlage ist unredlich und fahrlässig“

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Dass ein solches Chaos nach zwei Jahren Pandemie noch immer stattfindet, kann nur noch als Stümperei und Dilettantismus bezeichnet werden."

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak zu Corona-Datenchaos: „Impfzwang mit dieser Datenlage ist unredlich und fahrlässig.“

Foto: FPÖ

Fehlende Daten und ein generelles Chaos um die Corona-Daten haben den Wiener SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker veranlasst, seinem Unmut freien Lauf zu lassen. So seien laut Hacker auch seit Monaten Verzögerungen in der Datenübermittlung zu verzeichnen, und damit sei eine Lagebeurteilung nicht mehr möglich. „Was wir Freiheitlichen schon immer befürchtet haben, nämlich, dass die Datenerfassung der Covid-Infektionen und die Verarbeitung derselben nicht die tatsächliche Lage widerspiegeln, dürfte sich somit bewahrheiten“, erklärte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Gerhard Kaniak.

Verschiedene Zahlen aus mehreren Ministerien

Nicht nur, dass verschiedene Zahlen aus mehreren Ministerien veröffentlicht würden, fehle auch jegliche Transparenz und Kongruenz. „Da kann man von der Bevölkerung wahrlich keine Glaubwürdigkeit mehr erwarten. Dass ein solches Chaos nach zwei Jahren Pandemie noch immer stattfindet, kann nur noch als Stümperei und Dilettantismus bezeichnet werden. Somit ist es auch schnell erklärt, dass ein 'Contact-Tracing' der Infektionsquellen schon rein technisch nicht mehr funktionieren kann“, so Kaniak.

Elektronisches Meldesystem dringend benötigt

„Wir benötigen rasch ein funktionierendes Elektronisches Meldesystem (EMS) mit transparenten Daten zu Infektionszahlen, Impfdurchbrüchen und dem spezifischen Virus. Des Weiteren müssen die Belegungszahlen in den Spitälern endlich bereinigt werden, denn nicht jeder Intensivpatient mit Corona liegt wegen des Virus in der Notversorgung. Einen Impfzwang mit der aktuellen Datenlage durchzuboxen, ist nicht nur unredlich, sondern auch fahrlässig. Das entspricht einem Formel-eins-Rennen im dichtesten Nebel“, betonte der FPÖ-Gesundheitssprecher.


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