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18. November 2020 | FPÖ, Arbeit und Soziales, Budget, Parlament

Corona-Hilfen: ÖVP und Grüne schaffen Zweiklassengesellschaft

FPÖ-Antrag zur Umsetzung des Fixkostenzuschusses II und zur Ermöglichung eines Umsatzersatzes für alle auch indirekt vom zweiten "Lockdown" betroffenen Unternehmen.

Corona-Hilfen: ÖVP und Grüne schaffen Zweiklassengesellschaft - FPÖ-Antrag zur Umsetzung des Fixkostenzuschusses II und zur Ermöglichung eines Umsatzersatzes für alle auch indirekt vom zweiten "Lockdown" betroffenen Unternehmen.

Foto: FPÖ

„Diese schwarz-grüne Regierung hat in kürzester Zeit eine Zweiklassengesellschaft bei den Corona-Hilfen geschaffen. Einerseits werden viele Unternehmen überfördert und andererseits erhalten von der Krise hart betroffene Betriebe fast nichts - und das kann es wohl nicht sein“, kritisierte heute, Mittwoch, FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer in seinem Debattenbeitrag zum Budget im Nationalrat.

Zuliefer- und Dienstleister-Branchen vergessen

„Nachdem viele Betriebe den ersten 'Lockdown' überstanden haben und die Wirtschaft wieder im Aufschwung begriffen war, hat es die Regierung über die Sommermonate verschlafen, notwendige Vorbereitungsmaßnahmen, die für die Wirtschaft notwendig gewesen wären, zu treffen. So haben Schwarz und Grün allen direkt vom zweiten 'Lockdown' betroffenen Unternehmen einen 80-prozentigen Umsatzersatz in Aussicht gestellt, aber bei dieser Lösung hat man wieder auf viele Unternehmen einfach vergessen wie etwa auf die Zulieferbranche oder auf die vielen Dienstleistungsbereiche“, erklärte Angerer.

Blümel schläft bei Fixkostenzuschuss II

„Auch ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel ist nicht in der Lage, mit der EU eine Vereinbarung zu schließen, damit der Fixkostenzuschuss II endlich in die Gänge kommt. Um nun auch den ‚vergessenen‘ Unternehmen ihre rechtmäßige Unterstützung zukommen zu lassen, haben wir heute im Parlament einen Antrag eingebracht, in dem die schwarz-grüne Regierung aufgefordert wird, einerseits umgehend sicherzustellen, dass auch die indirekt betroffenen Zulieferfirmen der aufgrund des zweiten 'Lockdown' geschlossenen Betriebe einen Umsatzersatz erhalten und andererseits den Fixkostenzuschuss II unmittelbar umzusetzen“, erklärte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.


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