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09. März 2018 | Umwelt

Experten-Kritik an Leipziger „Diesel-Urteil“

Mediziner kritisieren Feinstaub- und Stickoxid-Hysterie.

Das Urteil des deutschen Verwaltungsgerichtshofes zu Fahrverbots-Ermächtigungen für die Politik „zum Schutz der Gesundheit“ empört jetzt auch Mediziner.

Die Studien zu Gesundheitsfolgen von Feinstaub und Stickoxiden „sind eine der größten Seifenblasen, die es gibt“, behauptet Dieter Köhler. Und der Mann ist nicht irgendwer. Als aktiver Lungenfacharzt war er eine Koryphäe auf seinem Gebiet, von 2002 bis 2007 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie.

Die Hand, die einen füttert…

Auch der Chefarzt der Klinik für Pneumologie am Krankenhaus vom Roten Kreuz in Deutschlands „Feinstaubhochburg“ Stuttgart, Martin Hetzel, schloss sich Köhlers Kritik an der Feinstaub-Hysterie an. Die Konzentrationen von Feinstaub und Stickoxiden, über die man jetzt bei Dieselautos rede, seien vollkommen ungefährlich. „Das Dilemma ist, dass die Wissenschafts- und die Forschungsförderung eng zusammenhängen, und es werden tatsächlich nur Studien veröffentlicht, die ein Risiko darstellen“, macht Köhler einen vorauseilenden Gehorsam der Forscher gegenüber der Politik aus.

Viel mehr Schäden durch Rauchen, Alkohol, Sport

Der Einfluss von Feinstaub und Stickoxid auf die menschliche Gesundheit sei minimal im Vergleich zu Faktoren wie Rauchen und Alkohol und Sport, die in den Studien mit den Horror-Todeszahlen wie „430.000 Tote durch Feinstaub“ stets ausgenommen würden, kritisiert der Lungenfacharzt.


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