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27. Jänner 2022

FPÖ - Graf: Bildungsminister muss Rektorin der WU Wien zur Vernunft bringen

Wien (OTS) - Nicht nur auf Ebene der Bundespolitik, auch im universitären Bereich seien Geisterfahrer auf der Corona-Autobahn unterwegs, ärgert sich FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. MArtin Graf. So plane die Wirtschaftsuniversität Wien ab dem Sommersemester 2022 ein strenges 2G-Regime - und zwar für alle Studierenden und Mitarbeiter. Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger kündigte im Interview mit der Tageszeitung „Der Standard“ auch an, keinerlei Ausnahmen in Form von Online-Kursen oder Zoom-Meetings anbieten zu wollen. Ab dem 1. März sei der Zutritt zum Uni-Gebäude nur noch Geimpften und Genesenen gestattet - und jenen, die eine Impfbefreiung haben. Graf:

„Diese Vorgangsweise ist ungeheuerlich und eine Attacke auf den freien Zugang zur Bildung. Es kann nicht sein, dass jemandem wegen einer Verwaltungsübertretung - und nichts anderes wäre es, wenn man dem Impfpflichtgesetz nicht nachkommt - die Berufschancen komplett verbaut. Ich fürchte, die Rektorin ist sich der Tragweite ihres Plans nicht bewusst.“

In ganz Europa würden Corona-Maßnahmen Schritt für Schritt zurückgenommen, die Regierungen kämen nach und nach zur Besinnung und führen nach und nach wieder die alte Normalität ein, nur in Österreich geht die Politik - und nun auch die WU - in eine Richtung, mit denen die Bevölkerung und die Studierenden weiter in die Verzweiflung getrieben werden. „Nach der Alpe-Adria-Uni in Klagenfurt geht mit der WU nun eine weitere Hochschule den Weg der Ausgrenzung. Bildungsminister Polaschek muss hier ein Machtwort sprechen und die Rektoren der beiden Universitäten zur Vernunft bringen“, hofft der freiheitliche Wissenschaftssprecher.


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