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17. Jänner 2022

FPÖ – Hofer: Grenze konsequent schützen, Dublin kompromisslos umsetzen, Missbrauch des Asylrechtes stoppen

Wien (OTS) - An der burgenländischen Grenze zu Ungarn kam es heute zu einem schweren Zwischenfall: Ein Schlepper eröffnete bei seiner Flucht vor Assistenzsoldaten des Österreichischen Bundesheeres das Feuer. „Glücklicherweise wurde bei diesem Angriff keine Soldaten verletzt.“, zeigte sich der Dritte Nationalratspräsident und burgenländische FPÖ-NAbg. Norbert Hofer in einer ersten Reaktion erleichtert.

Die Zahl der illegalen Grenzübertritte nimmt massiv zu. Im vergangenen Jahr wurden allein im Burgenland über 20.000 Personen aufgegriffen – die Dunkelziffer ist nicht bekannt. 2020 waren es rund 6.000 Personen. Schlepperei ist ein gutes Geschäft. Bis zu 5.000 Euro pro Person kassieren Schlepper für die Reise nach Österreich oder Deutschland.

Angesichts der aktuellen Entwicklung erwartet Norbert Hofer eine weitere Eskalation an unseren Grenzen: „Seit Jahren warnen nicht nur wir Freiheitliche vor den Konsequenzen illegaler Massenzuwanderung. Der heutige Vorfall zeigt, dass bei steigender Zahl der illegalen Grenzübertritte die kriminellen Schlepperbanden immer brutaler werden.“

Norbert Hofer unterstrich daher die Notwendigkeit, den Rechtsstaat mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen: „Wir müssen unsere Grenzen schützen, das Dublin-Abkommen nach Punkt und Beistrich umsetzen, Asylmissbrauch durch den Entzug von finanziellen Zuwendungen stoppen und endlich wieder konsequent abschieben.“

Der Umstand, dass unsere Soldaten mittlerweile Leib und Leben riskieren müssen, weil Europa der Massenmigration nicht mehr Herr wird, ist nicht hinzunehmen. Das sei auch ein Weckruf an die Bürokraten in der Europäischen Union, nicht über eine Umverteilung von Menschen zu sprechen, die kein Recht auf Asyl haben, sondern die Schengen-Grenze zu schützen. „Ich danke jedenfalls den Soldaten für ihren beherzten und tapferen Einsatz“, schloss Norbert Hofer.


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