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04. März 2022

FPÖ – Kaniak zum Welt-HPV-Tag: „Müssen verstärkt in die Krebsvorsorge investieren!“

Wien (OTS) - Am heutigen Welt-HPV-Tag fordert der freiheitliche Gesundheitssprecher NAbg. Mag. Gerhard Kaniak den künftigen Gesundheitsminister auf, den Schwerpunkt im Ressort nun auf Prävention und Krebsvorsorge zu legen. „Die schwarz-grüne Regierung hat Gesundheitsthemen abseits von Corona seit zwei Jahren absolut vernachlässigt. Gerade präventive Maßnahmen, wie regelmäßige Kontrolltermine zur Früherkennung von Krebs sowie ärztliche Visiten bei akuten Beschwerden oder im Verdachtsfall haben aufgrund von Kapazitätsfreihaltung oder wegen des erschwerten Zugangs zum Haus-und Facharzt durch die G-Regelungen und weiterer Diskriminierungen oft nicht stattfinden können. Der vermeidbar gewesene Schaden ist nun immens. Der von HPV hervorgerufene Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen und kostet auch in Österreich jedes Jahr im Schnitt 150 Frauen das Leben“, bedauerte Kaniak.

Vorschläge von unabhängigen Experten zur Krebsvorsorge, welche die Lebenserwartung steigern und die Gesundheitskosten insgesamt senken können, wurden laut Kaniak von der Regierung außer Acht gelassen. „Wir Freiheitliche sind für eine massive Ausweitung der Vorsorgeuntersuchungen, weil eine frühzeitige Diagnose Leben retten kann. Viele Krebserkrankungen sind im Frühstadium einfach und sicher therapierbar, wodurch teure Behandlungskosten von fortgeschrittenen Erkrankungen oftmals ganz entfallen. Was HPV betrifft, kommt es ebenfalls darauf an, Untersuchungen rechtzeitig durchzuführen, um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen. Von all dem sind wir aber meilenweit entfernt, da die kassenärztliche Versorgung im niedergelassenem Bereich über weite Strecken im Argen liegt, weil ÖVP und Grüne diese Entwicklung verschlafen haben“, kritisierte der FPÖ-Gesundheitssprecher.

Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung stecken sich im Lauf ihres Lebens mit HPV an, wobei die Gefahr in den krebsursächlichen Virenstämmen liegt. Die FPÖ ist für Aufklärung in Schulen und eine leistbare Immunimpfung auch für Frauen und Männer über 18 Jahren auf freiwilliger Basis. „Möglichkeiten zur Prävention und Aufklärung bietet die Sexualerziehung in der Schule, um bereits bei Teenagern ein breites Bewusstsein schaffen zu können. Anstatt sich stundenlang mit alternativen Geschlechterrollen und diffusem Gendermainstreaming zu beschäftigen, würde man gut daran tun, Gesundheitsthemen wieder mehr in den Vordergrund zu rücken. Bei der Gesundheitsbildung liegt nämlich Österreich international unter ferner liefen“, betonte Kaniak.


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