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01. März 2022

FPÖ – Kickl: Regierungsspitze bietet in der Ukraine-Krise keine Antworten für die österreichische Bevölkerung

Wien (OTS) - Als große Enttäuschung bezeichnete FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl die heutige Pressekonferenz von Kanzler Nehammer und Außenminister Schallenberg zur Ukraine-Krise: „Die österreichische Bevölkerung hätte sich konkrete Antworten für ihre unmittelbare Zukunft erwartet und gewünscht – bekommen haben sie einen wutbeladenen Kommentar zum Kriegsgeschehen in der Ukraine und die Aussage, dass der russische Botschafter in Österreich nun bereits zum dritten Mal ins österreichische Außenministerium zitiert wurde. Das ist nicht das, was sich die Menschen in unserem Land erwartet haben.“

Die zentralen Sorgen der Österreicher im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise sind weniger unmittelbar militärischer Natur, sondern betreffen den eigenen Lebensbereich, argumentierte Kickl: „Wie sieht es mit der Energieversorgung aus? Werde ich meine Wohnung in Zukunft noch heizen können? Wir ausreichend Gas da sein? Und vor allem zu welchem Preis? Das sind die Fragen, die sich die Österreicher aktuell stellen.“

Nehammer und Schallenberg hätten sich kein einziges Mal direkt an die österreichische Bevölkerung gewandt, sondern sich im Wesentlichen damit begnügt, die absolut inakzeptablen Handlungen in der Ukraine mit reißerischen Worten zu umschreiben. „Auf den von der FPÖ geforderten und dringend notwendigen Asyl- und Flüchtlingsgipfel gingen die beiden ÖVP-Politiker mit keinem Wort ein. Stattdessen drohten sie Russland schon jetzt mit Anklagen vor europäischen Gerichtshöfen wegen Kriegsverbrechen. All das ist wichtig – aber alles eben zu seiner Zeit. Jetzt geht es um eine möglichst rasche Beendigung der Kämpfe durch diplomatische Verhandlungen und um die konkrete Information der Österreicher, was durch diesen Konflikt auf sie zukommt. Davon war weder bei Nehammer noch bei Schallenberg etwas zu hören. Das ist enttäuschend“, so der FPÖ-Bundesparteiobmann abschließend.


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