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28. August 2019

FPÖ-Rauch: „Ministerpräsident Sarec verwechselt Polit- mit Kabarettbühne!“

Wien (OTS) - Kürzlich behauptete der ehemalige Kabarettist und nunmehrige slowenische Ministerpräsident Marjan Sarec, dass Österreich, sobald es Dunkeln sitzt, froh sein könne, dass Slowenien das Atomkraftwerk Krsko hat. Beim freiheitlichen Umweltsprecher Walter Rauch sorgt diese Aussage für Kopfschütteln: „Sarec wäre besser beraten gewesen seine Karriere als Kabarettist fortzusetzen. Diese Aussagen sind kabarettreif und fernab von jeglichem Verantwortungsbewusstsein - anders sind seine Worte nicht zusammenzufassen.“

„Sarecs Aussagen beweisen einmal mehr, dass Österreich den Ausbau von erneuerbaren Energien unbedingt vorantreiben muss. Ziel muss sein, dass Österreich den Strombedarf bis 2030 zu 100 Prozent selbst decken kann“, so Rauch. Die Worte von Sarec kritisiert der freiheitliche Umweltsprecher scharf. „Österreich kann keineswegs froh sein, wenn ein Nachbarland einen Uralt-Atommeiler auf einer Erdbebenlinie ausbauen will. Derartige Bestrebungen sind an Fahrlässig- und Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten. Sarec sollte erkennen, dass er sich nunmehr auf einer Polit- statt einer Kabarettbühne befindet“, betont Rauch. Er fordert den slowenischen Ministerpräsidenten daher abermals auf, die Ausbaupläne zu stoppen und versichert: „Die FPÖ wird mit allen möglichen Mitteln dafür kämpfen, dass die Erweiterungspläne nicht realisiert werden können. Sarec kann sich daher auf massiven Widerstand einstellen.“

Rauch nimmt hierzu auch die derzeitige Regierung und EU in die Pflicht. „Österreich und die EU dürfen nicht länger zusehen. Nun sind schnellstmögliche Taten gefordert, um die wahnwitzigen Ideen Sarecs zu verhindern“, so Rauch. Er betont, dass die FPÖ auch künftig den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und gegen den Bau neuer Atomkraftwerke auftreten wird. „Gemeinsam mit Norbert Hofer wurde mit der ‚Mission 2030‘ das Ziel skizziert, bis 2030 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Dieser Weg wird nach wie vor eingehalten und vorangetrieben - Atomkraft hat in unseren Plänen jedenfalls keinen Platz“, bekräftigt Rauch.


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