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03. März 2022

FPÖ – Schmiedlechner: Es rollt eine große Teuerungswelle auch bei Lebensmitteln auf uns zu

Wien (OTS) - „Alle Preise werden durch den Krieg zwischen Russland und Ukraine massiv ansteigen, aber vor allem die Preise bei Lebensmitteln und Energie werden geradezu durch die Decke schießen. ÖVP-Landwirtschaftsministerin Köstinger sieht wie immer nur zu und unternimmt nichts“, kritisierte heute der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner.

„Viele Produkte und Rohstoffe für die Lebensmittelproduktion kommen aus der Ukraine und aus Russland. So importierte etwa die EU Weizen, Geflügel, Eier, Ölfrüchte und viele andere Lebensmittel aus der Ukraine. Wir müssen aber nun rasch nach Alternativen suchen und auch die eigene Produktion stärken, sonst werden sich unsere Konsumenten die Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können. Von der Landwirtschaftsministerin kommt aber nur Schweigen“, zeigte Schmiedlechner kein Verständnis dafür, dass bis jetzt gar keine Vorschläge für Lösungen von Köstinger auf dem Tisch liegen.

„Dabei bieten sich einige Möglichkeiten an, dem Preis-Tsunami entgegenwirken zu können. Unsere Forderungen sind klar:

1. Die GAP muss überarbeitet werden und auf diese neue Situation angepasst werden. Es ist ein Wahnsinn, unsere Bauern zu verpflichten, ihre Flächen stillzulegen (aus der Nutzung zu nehmen). Wir müssen eine umfassende Selbstversorgung der eigenen Bevölkerung sichern, vor allem durch die Stärkung der heimischen landwirtschaftlichen Produktion.

2. Wir müssen die Photovoltaik-Anlagen auf Acker und Grünland verhindern. Diese Flächen sollen für Produktion von Lebensmitteln erhalten bleiben.

3. Anstatt Dünger aus heimischer Produktion ins Ausland zu verkaufen, soll die Düngerproduktion in Österreich sichergestellt werden.

„Jetzt darf kein Warten mehr angesagt sein. Die Lebensmittelproduktion braucht nämlich ihre Zeit. Jetzt kommt der Frühling, jetzt muss auch gesät werden. Raus aus dem Dornröschenschlaf, Frau Ministerin!“, forderte Schmiedlechner die Landwirtschaftsministerin auf und wies auch darauf hin, dass auch andere Minister handeln müssen. „Die Transportwege für Waren müssen aufrechterhalten bleiben. Bedenklich ist, dass der Schiffsverkehr bereits eingeschränkt ist und dieser Umstand auch zu der Versorgungskrise beitragen wird.“


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