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03. März 2022

FPÖ – Steger: Aufnahme der Ukraine in die EU darf nicht überstürzt werden

Wien (OTS) - FPÖ-EU-Sprecherin NAbg. Petra Steger warnt vor einem überhasteten Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union. Es sei ein gefährlicher Weg, ein Land in die EU-Staatengemeinschaft aufzunehmen, das sich unmittelbar in einer kriegerischen Auseinandersetzung befinde. Diese „Anlassaufnahme“ sei abzulehnen: „Es geht in der Ukraine-Krise um die Bewahrung der Stabilität der Europäischen Union. Diese darf sich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen. Daher darf man einen in der Zukunft unter Umständen möglichen Beitritt der Ukraine jetzt unter dem Eindruck der tragischen Ereignisse nicht überstürzen.“

Die Geschichte habe zudem gezeigt, dass eine Erweiterung der EU sehr oft auch mit einer Erweiterung des Militärbündnisses NATO einhergegangen sei. Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Slowenien und die Slowakei sind 2004 sowohl der Europäischen Union, als auch der NATO beigetreten. Bei Bulgarien und Rumänien lagen die Aufnahmen in diese beiden Bündnisse nur drei Jahre auseinander.

„In der aktuellen Lage bedeutet die Diskussion über eine überhastete Aufnahme der Ukraine, Öl ins Feuer zu gießen. Die EU wäre gut beraten, alles zu unternehmen, um Verhandlungen voranzubringen, die erreichen, dass die Waffen in der Ukraine möglichst rasch zum Schweigen gebracht werden“, so die freiheitliche EU-Sprecherin NAbg. Petra Steger.


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