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18. Februar 2022 | FPÖ, Medien

FPÖ verurteilt Rufmord-Kampagne gegen Hans-Jörg Jenewein

Ein untauglicher Versuch, ein schwarzes Netzwerk im Innenministerium der FPÖ unterzuschieben.

FPÖ verurteilt Rufmord-Kampagne gegen den ehemaligen Nationalratsabgeordneten Hans-Jörg Jenewein (Bild).

Foto: FPÖ

„Die FPÖ verurteilt die ganz offensichtlich aus ÖVP-Kreisen gespeiste schändliche Rufmord-Kampagne gegen ihren ehemaligen Nationalratsabgeordneten Hans-Jörg Jenewein auf das Schärfste“, betonten heute, Freitag, der freiheitliche Klubobmann-Stellvertreter und Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer und der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss, Christian Hafenecker.

Kampf Schwarz gegen Schwarz

„Faktum ist, dass es sich bei den Personen, mit denen Jenewein in Zusammenhang gebracht wird, um ein dunkelschwarzes Netzwerk handelt, das offensichtlich im Kampf Schwarz gegen Schwarz im Innenministerium den Kürzeren gezogen hat. Die Spuren dieses Netzwerks führen, wie so vieles in der ÖVP, nach Niederösterreich, dessen oberste ÖVP-Repräsentanten Johanna Mikl-Leitner und Wolfgang Sobotka die Konstanten des Bösen in der Volkspartei sind und auch in dieser medial nun in ihr Gegenteil verkehrten Angelegenheit sicher noch erhellende Beiträge liefern werden“, sagte Amesbauer.

Spuren führen zur "Fraktion christlicher Gewerkschafter"

Er verwies auch darauf, dass die parteipolitische Zugehörigkeit einer der Verdächtigen in dieser Causa in „Der Presse“ heute mit „Fraktion christlicher Gewerkschafter“ – also der ÖVP-Personalvertretung – bekanntgegeben wurde. Jenewein sei mit dieser Person, die hier als Drehscheibe eines angeblichen Informationsabflusses dargestellt werde, im Übrigen gar nicht bekannt.

ÖVP als gezielte Verteilerin vertraulicher Akten

„Faktum ist auch, dass die durch ÖVP-nahe Medien nun in Form von Fortsetzungs-Abenteuerromanen ausgewälzten Akten dem U-Ausschuss entstammen und es nicht allzuviel Phantasie braucht, um sich vorzustellen, über welche Fraktion sie das Parlament wohl in Richtung der Redaktionen verlassen haben“, so Hafenecker. Er erinnerte daran, dass die ÖVP schon im vergangenen U-Ausschuss von einem Staatsanwalt der WKStA als gezielte Verteilerin vertraulicher Akten überführt worden sei.

Rufmord kann rasch teuer werden

Der über die „Enthüllungen“ anscheinend hocherfreuten neuen ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner legten die FPÖ-Mandatare ein freundschaftliches Gespräch mit ihrem Wiener Parteifreund Karl Mahrer ans Herz. „Wenn man den Rufmord zu offensichtlich betreibt, kann das rasch teuer werden. Der Finanzreferent des ÖVP-Parlamentsklubs kann Frau Sachslehner sicherlich genauer mitteilen, was Mahrers Rufmord-Versuch gegen Jenewein in Summe gekostet hat“, empfahlen die beiden FPÖ-Abgeordneten der schwarzen Nachwuchshoffnung. Jenewein jedenfalls habe in diesem Verfahren keinen Cent bezahlt – ebenso wie er auch an seine angeblichen Informanten keinen Cent bezahlt habe.


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