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18. September 2018 | Innenpolitik

Gudenus: Causa Gusenbauer offenbart Scheinheiligkeit der SPÖ

Lobbyist Gusenbauer ist nach wie vor aktiver SPÖ-Funktionär.

Franz Johann Morgenbesser / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

„Das dubiose Lobbying-Netzwerk rund um den ehemaligen SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer offenbart die Scheinheiligkeit der SPÖ. Auf der einen Seite spielen die Sozialisten europaweit die Moralaposteln, auf der anderen Seite kassieren die einstigen roten Größen mit fragwürdigen Netzwerken und politischer Einflussnahme Millionen ab“, kritisiert heute der geschäftsführende freiheitliche Klubobmann Johann Gudenus.

Gusenbauer fädelte Kontakt zu Tal Silberstein ein

Gudenus verweist darauf, dass Gusenbauer immer einer der engsten Berater von SPÖ-Parteiobmann Christian Kern während dessen Kurzzeitkanzlerschaft gewesen sei. „Es war Gusenbauer, der Kern den Dirty Campaigning Berater Tal Silberstein vermittelt hat. Hier stellt sich die Frage, inwieweit Gusenbauer damals zusätzlich für seine Millionenberatungen beim damaligen Kanzler Kern lobbyiert und dadurch verdient hat.“

Chef der SPÖ Ybbs und Vizechef der Sozialistischen Internationale

Weiters erinnert Gudenus daran, dass Gusenbauer nach wie vor als Stadtparteivorsitzender der SPÖ in Ybbs an der Donau sowie als Vizechef der Sozialistischen Internationale tätig ist. „Gusenbauer ist auch unter Obmann Kern bei den Roten noch immer Parteifunktionär und eine große Nummer. Hier ist eine klare und unmissverständliche Distanzierung notwendig“, sagte Gudenus. 


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