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"Lockdown für Ungeimpfte" muss sofort aufgehoben werden

FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl: "Die Ansteckungszahlen sind dort am höchsten, wo ausschließlich Leute mit '2G-Nachweis' unterwegs sind, etwa in den Skigebieten."

FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl: "Die Ansteckungszahlen sind dort am höchsten, wo ausschließlich Leute mit '2G-Nachweis' unterwegs sind, etwa in den Skigebieten."

Foto: FPÖ

„Mit jedem Tag, an dem der 'Lockdown für Ungeimpfte' weiter aufrecht ist, wird der Irrsinn dieser Maßnahme deutlicher. Die Bundesregierung muss sofort handeln und diese Schikane sofort aufheben“, forderte heute, Montag, FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl. Die Bundesregierung habe damals im November das Einsperren von Ungeimpften damit argumentiert, dass man sie vor einer Ansteckung schützen müsse. Seit dem 15. November dürfen Ungeimpfte lediglich arbeiten gehen, Lebensmittel einkaufen sowie zur körperlichen und geistigen Erholung spazierengehen. Kickl: „Sie sind vom öffentlichen Leben ausgeschlossen – und trotzdem erleben wir seit mehr als einer Woche Rekord-Infektionszahlen. Die Ungeimpften als Infektionstreiber kann man wohl ausschließen. Deshalb ist es auch nicht mehr länger argumentierbar, dass sie weggesperrt werden.“

Geimpfte besonders in Gefahr

Die Zahlen zeigen vielmehr, dass es eher die Geimpften sind, die besonders in Gefahr sind, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Gerade in jenen Bereichen wie etwa Wintersportorten, wo sich beinahe ausschließlich Menschen mit "2G-Nachweis" tummeln, sei die Sieben-Tages-Inzidenz besonders hoch.

Ungeimpfte sind regelmäßig getestet

Mit der Aufhebung des "Lockdown für Ungeimpfte" müsse nach Ansicht des FPÖ-Klubobmanns auch das "2G"-Regime im Handel und im Sektor der köpernahen Dienstleistungen beendet werden: „Ungeimpfte sind regelmäßig getestet, um arbeiten gehen zu können. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein frisch getesteter, aber ungeimpfter Mensch zwar acht Stunden lang mit geimpften, aber nicht getesteten Kollegen im Büro sitzen darf, anschließend mit ihnen aber nicht auf einen Kaffee oder ins Restaurant gehen darf. Das konnte mir bisher niemand schlüssig erklären. Das liegt vermutlich daran, dass der 'Lockdown für Ungeimpfte' lediglich eine Maßnahme ist, um Ungeimpfte so lange zu schikanieren und ärgern, bis sie sich dann gegen ihre Überzeugung trotzdem impfen lassen, um nicht länger von Kollegen oder innerhalb der Familie als Sündenbock abgestempelt zu werden.“

Impfpflicht wird Pandemie nicht beenden

Abschließend fordert Kickl auch eine sofortige Rücknahme des in der Vorwoche beschlossenen Gesetzes für den allgemeinen Corona-Impfzwang: „Diese Impfung ist nicht imstande, unser Land aus der Pandemie zu führen. Daher ist es unverhältnismäßig und gegen die in der Verfassung garantierten Grund- und Freiheitsrechte, die Menschen gesetzlich zu dieser Impfung zu zwingen.“


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