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24. Jänner 2022 | Land- und Forstwirtschaft

Neue EU-Agrarpolitik wird zum Bauernsterbe-Hilfsprogramm

Köstinger und Strasser haben einfach versagt und haben keine Ahnung von der tatsächlichen Situation auf den Bauernhöfen.

„Die neue EU-Agrarpolitik wird immer mehr zum Bauernsterbe-Hilfsprogramm. Unsere Bauern sind sieben Tage die Woche beim Arbeiten und können wegen der desaströsen ÖVP-Agrarpolitik und den steigenden Betriebsmittelkosten kaum noch überleben“, so heute, Montag, der freiheitliche Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.

Landwirtschaft soll noch mehr leisten?

„'Die Landwirtschaft wird in der Zukunft mehr leisten müssen', richtete die ÖVP-Landwirtschaftsministerin in der heutigen Pressekonferenz den fleißigen Bauernfamilien aus. Nein, Frau Ministerin, Sie hätten mehr leisten müssen!“, entgegnete Schmiedlechner.

Blamage für Politiker und Funktionäre

„Es ist eine Schande, wenn sich die ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstiger, Bauernbundpräsident Georg Strasser und LKÖ Präsident Josef Moosbrugger hinstellen und versuchen, ein Desaster für die Landwirtschaft als Erfolg zu verkaufen. So wird die neue EU-Agrarpolitik den Bauern mehr und neue Auflagen und Forderungen bringen. Gleichzeitig müssen sie, wie die Ministerin mitteilte, eine Kürzung der Direktzahlungen von 288 Euro pro Hektar auf 208 Euro pro Hektar hinnehmen. Zusätzlich wird auch die Bürokratie für die Landwirte massiv steigen“, zeigte sich der FPÖ-Agrarsprecher vom präsentierten GAP-Entwurf (Gemeinsame Agrarpolitik) enttäuscht.

Noch mehr Bürokratie, noch weniger Geld

„Köstinger und Strasser haben einfach versagt und haben keine Ahnung von der tatsächlichen Situation in den bäuerlichen Betrieben. Es kann nicht immer nur neue Auflagen und Vorschriften geben und gleichzeitig auch noch immer weniger Unterstützung“, betonte Schmiedlechner und führte weiter aus: „Die Chance, die Landwirtschaftspolitik auf neue Füße zu stellen und einen tatsächlichen Richtungswechsel einzuleiten, wurde wieder einmal vertan. Die neue GAP ist eine Fortsetzung der verfehlten ÖVP-Agrarpolitik, bei der im Endeffekt weniger Geld bei den bäuerlichen Familienbetrieben ankommt, aber dafür noch mehr Arbeit auf sie zukommt. So wird die neue GAP-Periode eine Fortsetzung des Bauernsterbehilfsprogramms werden.“


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