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18. Mai 2022 | Land- und Forstwirtschaft

Neuer Landwirtschaftsminister übernimmt Trümmerhaufen von Köstinger

„Die ehemalige ÖVP-Ministerin Köstinger überlässt einen Trümmerhaufen! Viele Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand und jeder Zweite denkt ans Aufhören in der Landwirtschaft“, sagte der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner heute bei der Angelobung des neuen ÖVP-Landwirtschaftsministers. Auch kritisierte er, dass die Bauernhöfe immer weniger werden, aber die Beamten in den Ministerien, in den Kammern, im Ökosozialen Forum, bei der AMA usw. immer mehr werden.

„Dieser Apparat und die Bürokratie nimmt ständig zu. Unsere Bauern sind mit immer mehr Auflagen konfrontiert. Dies verursacht ein Bauernsterben auch der Betriebe, die seit Generationen gut geführt wurden. Die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise wurden seit den 70er Jahren nicht mehr inflationsbereinigt. Die Förderungen und Ausgleichszahlungen nach dem EU-Beitritt werden stets weniger und sind geknüpft an viele Auflagen und Richtlinien. Die ÖVP hat es geschafft, dass der fleißige, ehrliche und stolze Bauernstand zum Bittsteller und Almosen-Empfänger und gleichzeitig an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird!“, so Schmiedlechner.

Den neuen ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig sieht der Freiheitliche nicht als Löser der vielen Probleme. Schmiedlechner: „Angeblich soll es ein neuer Minister richten. Ein Tiroler, der seit 20 Jahren in Wien lebt, ein ÖVP-Apparatschik, der von der Praxis null Ahnung hat! Da werden dann sicher wieder viele sogenannte Experten und Expertinnen gebraucht und weitere Versorgungsposten für die schwarze Familie in Aussicht gestellt!“

Schmiedlechner verwies auch auf die aktuellen Probleme in der Lebensmittelversorgung und kritisierte die auch hier nicht vorhandenen Lösungen der Schwarzen: „Herr Minister, anstatt Showpolitik und Inszenierung, wie ihre Vorgängerin zu machen, braucht es endlich Entlastung und Lösungen, um der Landwirtschaft Planungssicherheit zu geben.“


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