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02. März 2021 | Land- und Forstwirtschaft, Wahlen

ÖVP-Bauernbund veröffentlicht jetzt schon Wahlsieger bei Tiroler Landwirtschaftskammerwahl

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: "Bauernbund wartet die Landwirtschaftskammerwahl in drei Wochen gar nicht mehr ab - das gibt es nicht einmal in einer Diktatur."

„Bereits vor der Landwirtschaftskammerwahlwahl veröffentlichte der ÖVP-Bauernbund in der ersten Ausgabe 2021 von ‚D’r Wetzstua‘ (Der Wetzstein), einem Informationsblatt der Bezirkslandwirtschaftskammer Reutte in Tirol, die Wahlsieger. Dieses Verhalten ist entlarvend und zeigt, was der Bauernbund von unserer Demokratie hält“, kommentierte heute, Dienstag, FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner die Veröffentlichung der Wahlsieger durch den Bauernbund 21 Tage vor der eigentlichen Wahl. „In der Publikation stellen sich der ‚wiedergewählte‘ Bezirkskammer- und Bauernbundobmann sowie der ‚neugewählte‘ Bezirkskammer- und Bauernbundstellvertreter vor. So etwas ist nicht einmal in einer Diktatur üblich“, so Schmiedlechner.

Stimmen der Bauern sind der ÖVP nichts wert

„Ein derartiges Verhalten ist untragbar und muss Konsequenzen haben. So einen Fauxpas habe ich persönlich noch nie erlebt. Anhand dieser Aktion können aber die Bäuerinnen und Bauern erkennen, was ihre Meinung und ihre Stimme der ÖVP und deren Bauernbund eigentlich wert sind – nämlich rein gar nichts“, sagte Schmiedlechner und betonte: „Besonders pikant ist, dass einige Haushalte dieses Blatt gemeinsam mit der Briefwahlkarte erhalten haben - das hat aber nichts mehr mit einer freien demokratischen Wahl zu tun.“


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