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06. Februar 2019 | Medien

ORF-„Report“: „Plumpe Interviewführung vom Sendungsverantwortlichen“

FPÖ-Mediensprecher Jenewein beklagt tendenziöses Interview mit Bundespräsident Van der Bellen: "Personelle Konsequenzen beim ORF dringend erforderlich!"

„Grundsätzlich ist es die Aufgabe eines Journalisten, kritische Fragen zu stellen und auch bei Nichtbeantwortung nachzuhaken. Was sich jedoch im gestrigen ORF-‚Report‘ im Zuge des Interviews von Wolfgang Wagner mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen abgespielt hat, war ein Negativbeispiel von typischem Gesinnungsjournalismus. Während der Bundespräsident in stoischer Ruhe jede Frage des Moderators beantwortet hat, versuchte dieser in penetranter und politisch-motivierter Art und Weise, seine persönliche Agenda abzuarbeiten und jene Antworten zu bekommen, die man von linker Seite so gerne gehört hätte. Diese Interviewführung war nicht nur ungeheuerlich, sondern hat mit Objektivität nichts zu tun und erinnerte vielmehr an die ehemalige DDR-Nachrichtensendung ‚Aktuelle Kamera‘ denn an eine Informationssendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Entgegen dem gesetzlichen Auftrag war für den ‚Report‘-Sendungsverantwortlichen Objektivität gestern anscheinend ein Fremdwort“, kritisierte heute, Mittwoch, FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein.

Weitere Entgleisung in üblicher ORF-Manier

„Die plumpe Interviewführung mit einer in ungebührlicher 'Staccato-Manier‘ aufgesetzten Fragetechnik, deren einziges Ziel es war, Bundespräsidenten Van der Bellen eine negative Aussage über die FPÖ zu entlocken, fügt sich nahtlos in die sonstigen Entgleisungen mancher Mitarbeiter des ORF und zeigt deutlich, wie notwendig eine Reform an Haupt und Gliedern ist. Neben bestehenden strukturellen Defiziten muss es dringend auch eine personelle Neuausrichtung geben", betonte Jenewein.

ORF-Mitarbeiter sind zur politischen Objektivität verpflichtet

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und seine Mitarbeiter sind zur parteipolitischen Objektivität und Unabhängigkeit verpflichtet. Wenn das nun Wolfgang Wagner nicht passt und er unbedingt seine persönliche politische Meinung in den Vordergrund stellen möchte, dann bitte nicht im Sold der österreichischen Gebührenzahler“, so Jenewein.


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