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08. Juli 2022 | Bildung, Parlament

Pflichtschulpaket: Hier werden freiheitliche Forderungen umgesetzt!

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "35 Prozent der Schüler in Österreich haben ausländische Muttersprache - Frühförderung der deutschen Sprache wird immer notwendiger."

Ein Förderungs-Paket für die Pflichtschulen in Österreich wurde heute, Freitag, im Parlament auf den Weg gebracht. Darin enthalten sind unter anderem Mittel zur Umsetzung von sprachlicher Frühförderung, der Ausbau des Kinderbetreuungs-Angebots sowie halbtägig kostenlose Frühförderung. FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl erklärte in seiner Rede, dass die Freiheitlichen diesem Paket die Zustimmung geben werden: „Es sind hier viele Vorhaben enthalten, die bereits Inhalt des damaligen Regierungsprogramms zwischen ÖVP und FPÖ waren. Auch der Wertekatalog wurde nicht aufgelöst, sondern bleibt bestehen. Daher können wir hier guten Gewissens zustimmen.“

Wachsendes Problem mangelnder Deutschkenntnisse

Eines der größten Probleme an heimischen Schulen seien die mangelnden Deutschkenntnisse der Schüler. In Wien liege der Anteil der Schüler, die Deutsch nicht als Umgangssprache haben, bei vierzig Prozent, österreichweit betrage der Wert 35 Prozent. Brückl: „Genau hier muss angesetzt werden. Daher ist es richtig und wichtig, den Fokus auf dieses Problem zu richten. Die 200 Millionen Euro, die den Ländern pro Jahr unter anderem für die sprachliche Frühförderung zur Verfügung gestellt werden, sind daher gut investiert.“

Corona-Schäden werden uns noch lange begleiten

Nicht vergessen dürfe man aber auch jene Schäden, die den Kindern und Jugendlichen in den letzten beiden Jahren angetan worden seien. „Dafür verantwortlich ist diese Bundesregierung mit ihren Schulschließungen und den überzogenen Maskenregelungen. Das werden sich die Kinder, aber auch die Eltern wohl noch lange merken“, so der freiheitliche Bildungssprecher.


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