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25. März 2022 | Europäische Union, Wirtschaft

US-Flüssiggas wird Kostenexplosion in Österreich einzementieren

FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl: "Russland-Sanktionen werden so für USA zum Geschäft, für das Europa bezahlt."

FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl sieht in der Einigung zwischen den USA und der EU über die Lieferung von amerikanischem Flüssiggas keinen Grund zum Jubel: „Die Zeche dafür werden die europäischen und damit auch die österreichischen Kunden bezahlen, weil der Preis für dieses Flüssiggas mit Sicherheit deutlich über dem von russischem Erdgas liegt und die Kostenexplosion in diesem Bereich damit einzementiert wird“, sagte Kickl.

Kriegsgewinnler wieder einmal USA

Durch dieses Abkommen werde schon jetzt klar, wer die Sieger und wer die Verlierer des Sanktionsbündnisses gegen Russland sein werden. „Die USA machen sogar aus den Sanktionen ein Geschäft, während Europa bezahlt“, so Kickl.

Von der Leyen ganz im Dienste Bidens

Der FPÖ-Obmann bedauerte, dass offensichtlich auf beiden Seiten des Atlantiks nicht das geringste Interesse daran bestehe, den Krieg in der Ukraine mit diplomatischen Mitteln rasch zu beenden und auf wirtschaftlicher Ebene das Verhältnis zu Russland wieder zu stabilisieren. „Bei aller Ablehnung der russischen Aggression: Es kann nicht sein, dass von der Leyen und Co. die Interessen Europas völlig aus den Augen verlieren und jetzt im Eiltempo langfristig wirksame Entscheidungen mit extrem negativen finanziellen Auswirkungen sowohl für die Wirtschaft, als auch für die Bürger durchpeitschen.“


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