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11. März 2018 | Asyl

Vilimsky: Kern´sche Willkommenspolitik hat Asylantenkriminalität erst nach Österreich gebracht

Messerattentat: Auch Gudenus entsetzt darüber, dass amtsbekannter afghanischer Krimineller unbehelligt in Wien leben konnte.

„SPÖ-Lercher soll sich bei seiner Suche nach Verfehlungen im Asylbereich an seinen eigenen Chef, Herrn Christian Kern, wenden. Schließlich hat die SPÖ-geführte Bundesregierung im Jahr 2015 mit ihrer 'Willkommenspolitik' die Asylantenkriminalität erst so richtig nach Österreich importiert. Und Kern hat dies in seiner Funktion als ÖBB-Chef tatkräftig unterstützt und tausende Illegale völlig unkontrolliert und gratis mit dem Zug nach und durch Österreich „geschleppt“. Die Verantwortung für solch abscheuliche Taten wie das aktuelle Messerattentat eines illegalen Afghanen liegt eindeutig bei Faymann, Kern und Co. Der freiheitliche Innenminister Herbert Kickl ist jetzt in der Situation, die vorhandenen jahrelangen Missstände im Innenministerium aufräumen zu müssen. Und dies macht er Zug um Zug und exzellent“, so FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky in einer Replik. Die Äußerungen Lerchers seien an Unsinnigkeit kaum noch zu überbieten.

Wie bei Brunnenmarkt-Mord: Afghanischer Krimineller war amtsbekannt

Erschüttert zeigte sich Wiens geschäftsführender FPÖ-Landesparteiobmann Johann Gudenus anlässlich der brutalen Messerattacke in Wien Leopoldstadt durch einen Asylwerber aus Afghanistan – und auch wegen des Asylskandals, der sich nun rund um den amtsbekannten Gewalttäter auftut.

So habe der mutmaßliche Täter laut dem Wiener Polizeipräsidenten Pürstl im Jahr 2015 um Asyl angesucht, sich aber dem Verfahren entzogen und sei untergetaucht. Seit 2016 bis zu seiner Festnahme soll er als "U-Boot" gelebt haben. Medienberichten zur Folge sei der Afghane auch mehrfach wegen Drogendelikten vorbestraft, wegen verschiedener Körperverletzungen amtsbekannt und konnte sich überdies weiter unbehelligt frei in Wien bewegen. „Hier bahnt sich ein ähnlicher Skandal wie rund um den Brunnenmarktmörder an, bei dem die rot-grüne Stadtregierung auch sehr lange untätig blieb, bis es zu spät war und es zu einem grauenhaften Verbrechen kam“, so Gudenus.

Wo verstecken sich weitere "U-Boote" in Wien?

Es sei nicht einzusehen, dass Hilfsorganisationen und NGOs, die ja vom Steuerzahler nicht wenig Geld für die Betreuung von Flüchtlingen bekämen, keine Ahnung hätten, wo sich ihre Klienten aufhalten würden. „Wir wollen von der rot-grünen Stadtregierung wissen, wie viele Asylwerber- und berechtigte in Wien noch untergetaucht sind. Wie viele solcher tickenden Zeitbomben laufen noch unbehelligt durch Wien?“, fragte Gudenus.

Abschiebungen und Grenzkontrollen verstärken

„Angesichts des völligen Versagens der Wiener Stadtregierung, die sich ob ihrer 'Willkommenskultur' immer brüstet, ist es daher umso wichtiger, dass FPÖ-Innenminister Herbert Kickl auf Bundesebene die Abschiebungen straffälliger Fremder forciert und auch die bis Mai befristeten Grenzkontrollen fortsetzen will, um den Zuzug neuer Gefährder einzudämmen“, betonte Gudenus.

Wien muss Streichel-Kurs mit Problem-Einwanderern einstellen

In diesem Zusammenhang forderte Gudenus die rot-grüne Stadtregierung auf, umgehend ihre Laissez-faire-Politik im Umgang mit problematischen Einwanderern einzustellen. „Es kann nicht sein, dass SPÖ und Grüne im großen Stil Asylanten nach Wien einladen, mit kostenlosen Leistungen und Geld überschütten und gleichzeitig keine Ahnung haben, wo sich ihre Klienten aufhalten. Am Ende – und das zeigt sich jetzt wieder – will wieder keiner die Verantwortung übernehmen“, kritisierte Gudenus.

Hilfe für Opfer, nicht für Täter

Gudenus erwartet sich daher, dass die Stadt Wien den Opfern jede erdenkliche Hilfe ohne Wenn und Aber zur Verfügung stellt. „Auch hier gab es in der Vergangenheit massive Ungerechtigkeiten, wo Tätern jede Hilfe angeboten wurde, aber die Opfer für etwa Therapien zur Traumabewältigung selbst bezahlen mussten“, sagte Gudenus.


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