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05. November 2016 | Sport

Was wurde eigentlich aus Rudolf Hundstorfer?

Rudolf Hundstorfer wurde zum BSO-Präsidenten gewählt

Rudolf Hundstorfer

Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Der ehemalige SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat und Sozialminister Rudolf Hundstorfer wurde gestern zum Präsident der Bundessportorganisation (BSO) gewählt. Die BSO ist die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich. Bei der gestrigen Wahl durfte Hundstorfer ohne Gegenkandidaten antreten. Wie so oft im Sport, ist nun ein wichtiges Amt fest in Händen eines rot-schwarzen Vertreters. Österreich ist nämlich ein Land, welches geprägt von SPÖ- und ÖVP-nahen Sportorganisationen und Dachverbänden ist, in denen eines meist ganz weit oben steht, nämlich die Freunderlwirtschaft. Ob dies auch bei Hundstorfer so der Fall war, möge jeder für sich selbst entscheiden. Jedenfalls war der ehemalige Bundespräsidentschaftskandidat seit seiner Jugend im SPÖ-nahen Umfeld tätig. All seine politischen Mandate und Funktionen hat er der SPÖ oder dem ÖGB zu verdanken.

Warum keine kompetentere Persönlichkeit als Hundstorfer?

Die Wahl Hundstorfers lässt auch die freiheitliche Sportsprecherin NAbg. Petra Steger nicht unkommentiert: „Es ist schon bemerkenswert, dass sich wieder einmal im so oft gelobten ‘Sportland Österreich‘ keine kompetentere Persönlichkeit für das Amt des BSO-Präsidenten gefunden hat als der gescheiterte SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat und Arbeitslosenminister Rudolf Hundstorfer“.

Die Debatte rund um die Wahl Hundstorfer zum BSO-Präsidenten sollte lieber genützt werden, um die Sportstruktur in Österreich generell zu hinterfragen. „Von einem transparenten Sportfördersystem kann nach wie vor nicht die Rede sein, geschweige denn, dass das Geld tatsächlich beim Sportler ankommt“, kritisierte die freiheitliche Sportsprecherin.


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