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08. August 2022 | FPÖ, Medien, Menschenrechte

Mediale „Berichterstattung“ über Hans-Jörg Jenewein absoluter Tiefpunkt des Journalismus!

Verbreitung dreister Unwahrheiten und Missbrauch der Suizidversuch-Berichterstattung für politische Kampagne sind scharf zu verurteilen - Presserat muss klar Stellung beziehen.

FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker.

FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker. Foto: FPÖ

Als „absoluten Tiefpunkt des österreichischen Journalismus, durch den alle Dämme des Anstands gebrochen wurden“ kritisierte heute, Montag, FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker die aktuelle Berichterstattung diverser Medien über Hans-Jörg Jenewein scharf.
„Was sich weite Teile der Medienlandschaft dieses Landes – allen voran 'Kronen Zeitung' und 'Kurier' – hier erlaubt haben, ist unfassbar. 'Geschichten' wurden einfach frei erfunden, Jenewein nach seiner tragischen Verzweifungstat durch die Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte für vogelfrei erklärt und seine Familie in diesen schweren Stunden nicht geschützt, sondern mit dieser entsetzlichen Art der Berichterstattung auch noch nachgetreten. Mit Journalismus hat das nichts mehr tun – das ist übelste Hetze“, zeigte sich Hafenecker erschüttert.

Wüste Spekulationen und Falschnachrichten

Dass dieser tragische Suizidversuch dann auch noch unter „wüstesten Spekulationen und Falschnachrichten, die jeglicher Grundlage entbehren“ missbraucht worden sei, um FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl zu schaden, sei besonders niederträchtig. Der freiheitliche Mediensprecher erwartet sich daher auch eine umgehende Stellungnahme des Österreichischen Presserates: „In Punkt 12 des 'Ehrenkodex für die österreichische Presse' haben sich die am Presserat teilnehmenden Medien klare Grundsätze für den Umgang mit Suiziden und Suizidversuchen gegeben, wie etwa allgemeine Zurückhaltung sowie den Verzicht auf überschießende Berichterstattung. Im Fall von Hans-Jörg Jenewein wurden all diese Grundsätze willkürlich über Bord geworfen. Der Presserat muss sich daher sofort damit befassen und klare Worte der Verurteilung zu diesen publizistischen Abgründen finden! Immerhin sind die Damen und Herren dort auch sonst selten um mahnende Worte verlegen.“


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