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23. November 2021 | Gesundheit, Menschenrechte

Ärztekammer soll Corona-Patienten behandeln und nicht über Strafen für Ungeimpfte phantasieren

FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl: "Frühzeitige medikamentöse Behandlung Infizierter durch Ärzte der einzig wirksame Weg aus der Krise."

Der Präsident der Ärztekammer Niederösterreich hat heute, Dienstag, im Ö1-Mittagsjournal seine Überlegungen zu Strafen für all jene präsentiert, die sich dem Impfzwang der Regierung nicht beugen wollen. Konkret nannte er eine „Corona-Abgabe“, die Ungeimpfte so lange monatlich entrichten sollen, bis sie geimpft seien.

Kammerbonzen brav im Regierungs-Windschatten

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl meinte dazu: „Die Ärztekammer sollte lieber sicherstellen, dass jene Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet werden, eine sofortige medizinische Behandlung bekommen. Nur so können wir eine Überlastung der Intensivstationen verhindern. Dazu hört man von den Kammerbonzen aber nichts. Sie haben es sich im Windschatten der perfiden Impf-Propaganda der türkis-grünen Bundesregierung gemütlich gemacht und sich darauf beschränkt, von der Regierungslinie abweichenden Ärzten mit Disziplinarverfahren zu drohen. Das ist der eigentliche Skandal!“

Positiv Getestete werden sich selbst überlassen

Bis heute gebe es keine frühzeitige Intervention bei Corona-Patienten im Frühstadium. Wer positiv getestet wird, bekomme lediglich einen Absonderungsbescheid und werde sonst sich selber überlassen, kritisiert Kickl: „Wenn der Verlauf mild ist und der Patient die Infektion ohne schweren Verlauf übersteht, dann ist alles gut. Wenn die Symptome stark ausfallen, dann landet der Patient im Krankenhaus. Daran hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie nichts geändert. Das ist ein Armutszeugnis für ein hoch entwickeltes Land wie Österreich.“

Straf-Aktionen nicht Aufgabe einer Ärztekammer

Der FPÖ-Bundesparteiobmann fordert hier Konzepte der Ärztekammer, wie es gelingen kann, dass bei positiv auf Corona getesteten Menschen unverzüglich eine ärztliche Abklärung vorgenommen wird – und sei es in einem ersten Schritt nur telefonisch, im Bedarfsfall aber auch durch Hausbesuche. „Das wäre die Aufgabe einer Ärztekammer, die ein echtes Anliegen daran hat, den Menschen zu helfen. Aber nicht das Wälzen von Überlegungen, wie man Menschen bestraft, die sich, aus welchen Gründen auch immer, gegen die stark schwächelnde Corona-Impfung entscheiden“, hielt Kickl abschließend fest.


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