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21. Jänner 2022 | Gesundheit, Parlament, Verkehr

Die Sicherheit unserer Kinder ist ÖVP und Grünen egal!

FPÖ-Parlamentarier Ries: "Keine fixe Platzzuweisung im Kraftfahr-Linienverkehr gefährdet vor allem kleinere Kinder."

„Die gestern, Donnerstag, in der Nationalratssitzung zur Debatte gebrachte Petition 'Platz frei! - Mehr Platz bei SchülerInnentransporten im Gelegenheitsverkehr' behandelte ein wichtiges Thema und das, obwohl der Titel falsch gewählt wurde, denn im Gelegenheitsverkehr müssen jetzt schon alle Fahrgäste einen zugewiesenen Platz haben, im Kraftfahr-Linienverkehr jedoch nicht. Aber gerade dort findet der Schülertransport großteils statt. Dabei zählen drei Kinder unter 14 Jahren als zwei Personen und unter Sechsjährige werden erst gar nicht gezählt“, erklärte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Ries.

Schultaschen als Geschoße

Das sei ein unhaltbarer Zustand, der vielleicht im Stadtverkehr - bei niedrigen Geschwindigkeiten - gerade noch am Rande des Vertretbaren erscheine. „Bei Überlandfahrten hört sich die Vertretbarkeit aber auch schon auf, denn schon lose im Fahrzeug befindliche Gegenstände werden zur Gefahr. So erreicht etwa eine durchschnittliche Schultasche bei einem Unfall mit 50 Stundenkilometern ein Aufprallgewicht von circa 250 Kilogramm. Dazu kommt noch, dass viele der Schüler die Haltegriffe nicht erreichen können, und damit haben sie im Falle eines Aufpralls keine Möglichkeit, sich festzuhalten“, so Ries.

Jeder Fahrgast bräuchte einen Sitzplatz

„Abhilfe kann nur geschaffen werden, indem jeder Fahrgast einen Sitzplatz bekommen kann. Dazu braucht es zweifelsfrei mehr Beförderungsmittel, und diese sind im Sinne unserer Kinder auch zweifelsfrei vertretbar und wichtig. ÖVP und Grüne schubladisieren aber auch diese so wichtige Investition. So scheint es, dass ‚Koste es was es wolle!‘ für die Sicherheit unserer Jugend nicht zutrifft“, bedauerte Ries.


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