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21. Juni 2022 | Verkehr, Wirtschaft

Gewessler will Versagen in Gasversorgung mit teurer PR-Kampagne gesundbeten

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Tempo-100-Forderung der Energieministerin auf der Autobahn ist indiskutabel."

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisiert die säumige grüne Energieministerin Leonore Gewessler.

Foto: FPÖ

„Die Problemlösungs-Kompetenz dieser Bundesregierung ist erschreckend!“ So kommentierte heute, Dienstag, FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz die Vorschläge von Energieministerin Leonore Gewessler. „Anstatt dafür zu sorgen, dass genügend Gas vorhanden ist, kommt Gewessler jetzt mit einer Werbekampagne für den Herbst um die Ecke, in der den Menschen gesagt wird, dass es sich auch in einer um zwei Grad kälteren Wohnung ganz gut lebt und dass man mit Tempo 100 über die Autobahnen fahren soll. Das ist nicht mehr als ein schlechter Scherz“, so Schnedlitz.

Keiner will frieren gegen Putin

Die aktuell angespannte Lage (Drosselung der Gaslieferungen von Russland) sei zu einem großen Teil auch das Ergebnis der Sanktions-Einpeitscherei durch die österreichische Bundesregierung. Die Sanktionen würden sich immer mehr zum Bumerang für die Menschen und die Betriebe im Land entwickeln. Wenn Russland die Gaslieferungen zur Gänze einstellt, dann sei das der Todesstoß für die Wirtschaft. Schnedlitz: „Dann brauchen wir nicht mehr darüber reden, ob es im Winter auch mit zwei Grad Raumtemperatur weniger geht. Dann stellt sich vielmehr die Frage, wie die Wohnungen überhaupt geheizt werden können.“

Energieministerin soll sich auf Kernaufgaben konzentrieren

Dass jetzt die Autofahrer auch noch für das Versagen der Regierung draufzahlen sollen und auf Autobahnen nur noch mit Tempo 100 fahren sollen, sei die nächste Schnapsidee der grünen Autogegnerin Gewessler. „Die Energieministerin wäre daher gut beraten, ihre abstrusen Ideen, die sie dann im Herbst mithilfe einer grünen PR-Agentur verbreiten will, zu vergessen und stattdessen alles zu unternehmen, um die Energiesicherheit in diesem Land wiederherzustellen. Das ist die Aufgabe der Energieministerin“, so Schnedlitz abschließend.


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