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15. Dezember 2020 | Europäische Union, Verkehr

Verkehrsministerin muss in Brüssel für die Tiroler aktiv werden

FPÖ-Abgeordneter Hauser: "Gratis-Sondermaut für Stubaital, Wipptal und Felbertauern steht vor dem Aus - Ministerin Gewessler sieht zu."

Die neue EU-Wegekostenrichtlinie bringt für viele Nord- und Osttiroler neue Kosten mit sich. Denn für die Fahrt in die Landeshauptstadt Innsbruck zahlen bisher Osttiroler mit einem Osttiroler-Autokennzeichen keine Felbertauernmaut, und das ist jetzt durch den Entwurf der neuen Richtlinie gefährdet. „Es ist ungeheuerlich, da kommen neue Richtlinien der EU auf uns zu, die unser alltägliches Leben immer teurer machen, und die dafür zuständige Verkehrsministerin Leonore Gewessler steckt ruhigen Gewissens den Kopf in den Sand und meint, dass sich wahrscheinlich nichts ändern werde“, so der aus Osttirol stammende freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerald Hauser.

Nicht einmal so einfache Dinge schafft Gewessler

„Gewessler ignoriert dabei die warnenden Worte des Europarechtsexperten Walter Obwexer, der gegenüber der ‚Tiroler Tageszeitung‘ bereits daran zweifelt, dass die Gratismaut weiterbestehen werde“, so Hauser. „Jetzt ist es Zeit für die sogenannte Verkehrsministerin, endlich PS auf die Straße Richtung Brüssel zu bringen, um dort in Verhandlungen im Sinne der Bürger Österreichs und hier im Speziellen der Tiroler zu beginnen. Es kann ja wohl nicht sein, dass ein Land wie Österreich, das als Nettozahler die europäischen Südländer mit vielen Millionen mitfinanziert, in so einfachen Dingen keine starke Stimme durch eine Ministerin bekommt.“


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